Sehr geehrte Damen und Her­ren,
liebe Kol­legin­nen und Kol­le­gen,

im Moment wird die Debat­te um Die­selfahrzeuge und mögliche Fahrver­bote vielerorts inten­siv, zum Teil sehr emo­tion­al, geführt.

Bei dieser Debat­te geht es nur vorder­gründig um Auto­mo­bile und Antrieb­stech­nik. Es geht vor allem um die Men­schen in unserem Land: Um die Ein­wohn­er in belasteten Städten, die zu Recht weniger Schad­stoffe und sauberere Luft ver­lan­gen. Um die Aut­o­fahrer, die sich im Ver­trauen auf Gren­zw­erte und die zum Kaufzeit­punkt gel­tende Recht­slage ein Die­selfahrzeug angeschafft haben. Unter ihnen sind viele Pendler mit kleinem und mit­tleren Einkom­men, die auf ihr Auto angewiesen sind. Und es geht um die Mitar­bei­t­erin­nen und Mitar­beit­er, deren Arbeit­splätze direkt oder indi­rekt von den weit­eren Entwick­lun­gen abhän­gen.

Unsere Poli­tik nimmt diese unter­schiedlichen Inter­essen auf und ver­sucht, sie auszu­gle­ichen. Deshalb bleibt es unser Ziel, Fahrver­bote weitest­ge­hend zu ver­mei­den. Stattdessen treten wir für Maß­nah­men ein, die die Sit­u­a­tion für die Betrof­fe­nen konkret verbessert, ohne dass gle­ichzeit­ig die berechtigten Inter­essen der Aut­o­fahrer ver­nach­läs­sigt und Arbeit­splätze gefährdet wer­den.

Das jüng­ste Urteil des Bun­desver­wal­tungs­gericht­es bietet dazu eine gute Grund­lage. Es bestätigt für die betrof­fe­nen Städte unter Wahrung der Ver­hält­nis­mäßigkeit die Möglichkeit, als let­zte Maß­nahme dif­feren­zierte Fahrbeschränkun­gen lokal zu ver­hän­gen. Die Bun­desregierung set­zt auf vielfältige Maß­nah­men unter­halb dieser Schwelle. Sie hat für solche Möglichkeit­en wie etwa die Umrüs­tung von Nahverkehrs­bussen entsprechende För­der­mit­tel zur Ver­fü­gung gestellt. Damit kön­nen in den meis­ten Städten Fahrver­bote kom­plett ver­mieden wer­den.

Eine Blaue Plakette ist demge­genüber nur eine schein­bare Lösung. Ihre Ein­führung ist nichts anderes als die Ein­führung eines Durch­führungsin­stru­mentes für Fahrver­bote. Denn mit ein­er solchen Plakette wer­den im Ergeb­nis die Notwendigkeit und der Druck für einen dif­feren­zierten Maß­nah­menkat­a­log genom­men.

Wir wollen gemein­sam mit den Ver­ant­wortlichen vor Ort, vor allem aber mit der Auto­mo­bilin­dus­trie weit­ere Maß­nah­men ergreifen: Dazu streben wir einen Zukun­ftspakt mit allen Beteiligten an. Wir wer­den für die öffentliche Hand die Flot­ten­strate­gie und den Umstieg auf emis­sion­särmere Alter­na­tiv­en weit­er vorantreiben. Wir unter­stützen den Auf- und Aus­bau von Infra­struk­tur für E- Mobil­ität. Wir wollen die Möglichkeit­en der Dig­i­tal­isierung für eine intel­li­gen­tere Mobil­ität bess­er und schneller nutzen.

Wir erwarten, dass die Auto­mo­bil­her­steller schnell die vere­in­barte Soft­ware­nachrüs­tung umset­zen. Darüber hin­aus müssen sie mit eige­nen Mit­tel den Umstieg der Aut­o­fahrer auf emis­sion­särmere Fahrzeuge in Form von höheren Prämien fördern. Dort wo eine Nachrüs­tung der Hard­ware tech­nisch möglich und für den Kun­den die bessere Lösung ist, soll sie kosten­frei ange­boten wer­den. Alle Anstren­gun­gen müssen kurzfristig auf die Ver­mei­dung von Fahrver­boten und darüber hin­aus auf den Aus­bau emis­sion­särmer­er Alter­na­tiv­en gerichtet sein.

Mit fre­undlichen Grüßen
Ihre
Annegret Kramp-Kar­ren­bauer

Ich freue mich über den pos­i­tiv­en Aus­gang des SPD-Mit­glieder­entschei­ds und die damit ver­bun­dene Zus­tim­mung zum Koali­tionsver­trag. Das ist eine gute Entschei­dung für die SPD und vor allem für unser Land.

Damit haben sich nach CDU und CSU auch die Sozialdemokrat­en bere­it erk­lärt, Ver­ant­wor­tung für unser Land in ein­er gemein­samen Regierung zu übernehmen.

Vor dieser neuen Bun­desregierung liegt viel Arbeit, die jet­zt zügig ange­gan­gen wer­den muss.
Der gemein­sam aus­ge­han­delte Koali­tionsver­trag ist dafür eine gute Grund­lage. Er stellt die Weichen für die Zukun­ft unseres Lan­des richtig und er bringt den Men­schen in unserem Land konkrete Verbesserun­gen. Deshalb haben auf dem CDU Parteitag in Berlin 97 Prozent der Delegierten diesem Ver­trag auch zuges­timmt.

Am ver­gan­genen Son­ntag haben wir unseren Teil der Regierungs­man­nschaft vorgestellt. Sie ist eine gute Mis­chung aus erfahre­nen und neuen Gesichtern, Män­nern und Frauen. Sie und wir alle ste­hen bere­it, den Auf­trag der Wäh­lerin­nen und Wäh­ler wahrzunehmen und gerecht zu wer­den.

Jet­zt heißt es: an die Arbeit und anpack­en.

Gemein­sam mit dem Vor­sitzen­den des CDU Ortsver­ban­des Lan­gen­lon­sheim Wern­er Michel (rechts) zeich­nete CDU-Kreisvor­sitzende Bet­ti­na Dick­es für 40 Jahre Parteitreue Edwin Dem­mer (2.von rechts) und für 60-jährige Mit­glied­schaft Dr. Josef Schae­fer (links), mit Urkun­den und Ehren­nadeln aus. Dick­es sprach in ihrer Lau­da­tio von Demokrat­en, auf die unsere Gesellschaft stolz sein kann. Edwin Dem­mer war lange im CDU-Ortsver­band Pfaf­fen-Schwaben­heim aktiv und gehört in Lan­gen­lon­sheim mehreren Auss­chüssen an. Dr. Schae­fer wur­den die Christlich-demokratis­chen Werte von sein­er Mut­ter in die Wiege gelegt. „Hed­wig Schae­fer hat als Frau der ersten Stunde die CDU mit­be­grün­det, war Gemein­der­ats und Kreistagsmit­glied und Lan­desvor­sitzende der CDU-Fraue­nunion. Ein Engage­ment, das sein­erzeit mit einem Emp­fang bei Kon­rad Ade­nauer gekrönt wurde”, teilte der Jubi­lar Josef R. Schae­fer voller Stolz mit.

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