Seminar zum Jahresanfang

26. Januar 2025
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Zum Jahre­san­fang 2025 führte der CDU-Ortsver­band Lan­gen­lon­sheim — gemein­sam mit dem CDU-Gemein­de­ver­band Lan­gen­lon­sheim-Stromberg — wieder ein Sem­i­nar im Gut­shof Höhn-Zim­mer­mann in Lan­gen­lon­sheim durch.

CDU-Gemein­de­ver­bandsvor­sitzen­der Peter Schmitt begrüßte im Namen des erkrank­ten Ortsvor­sitzen­den Erdo­gan Alti­par­mak zunächst die knapp 40 Gäste, die der Ein­ladung gefol­gt waren. Sein beson­der­er Gruß galt dann — ver­bun­den mit einem Dank — den Ref­er­enten des heuti­gen Tages: den Her­ren Rein­hold Baumgärt­ner, Hel­mut Hön­ing und Dr. Hel­mut Mar­tin.

Anschließend ging Schmitt auf seine eigene Tätigkeit als ehe­ma­liger Ord­nungsamt­sleit­er ein. Dieses Mal nahm er sich des The­mas “Spiel­straße” an. Dabei erläuterte er die Vor- und Nachteile ein­er Spiel­straße, die in der Fach­sprache als verkehrs­beruhigter Bere­ich genan­nt wird. Er betonte, dass eigentlich einiges auch schon mit ein­er 30-km/h‑­Zone erre­icht wer­den kön­nte und das Staunen im Pub­likum war eini­gen anzuse­hen, als er darüber informierte, dass die Geschwindigkeit­shöch­st­gren­ze hier bei 7 km/h liegt und man daher auf der sicheren Seite ist, wenn man hier mit etwa 5 km/h unter­wegs ist. Gerne beant­wortete er Fra­gen, die zu diesem The­ma von den Zuhör­ern kamen.

Orts­bürg­er­meis­ter Hel­mut Hön­ing von Roth sprach über “sein” großes Bauge­bi­et, das er nun endlich in Roth ver­wirk­lichen kann. Es hat­te viele Jahre gedauert, bis alle Hür­den über­wun­den wer­den kon­nten. Er zählte einige unglaubliche Hin­dernisse auf. Man kon­nte es kaum fassen, welche Behör­den und Insti­tu­tio­nen gehört wer­den müssen und welch­er Papierkram zu erledi­gen ist, bis ein solch­es Gebi­et spruchreif wer­den kann. Viele Vorschriften, die im Grunde auch sin­nvoll sind, gehören drin­gend vere­in­facht und entschlackt. Nun hat Hön­ing es aber geschafft und ist endlich so weit, dass er bau­reife Grund­stücke anbi­eten kann. Durch den nahegele­ge­nen Auto­bah­nan­schluss — was im übri­gen abse­hbar war — scheint ein reger Absatz schon im Vor­feld sichergestellt zu sein.

Rein­hold Baumgärt­ner, ehe­mals I. Beige­ord­neter von Lan­gen­lon­sheim, berichtete in der von ihm gewohn­ten Manier aus der Lan­gen­lon­sheimer Ort­spoli­tik. Er weiß es aus erster Hand, schließlich sitzt er noch immer als Mit­glied im Orts­ge­mein­der­at. Schw­er­punkt seines Vor­trages waren die wiederkehren­den Beiträge. Das Beson­dere ist hier, dass es in Lan­gen­lon­sheim zwei Abrech­nungs­ge­bi­ete gibt, und zwar ein­mal das Gewer­bege­bi­et jen­seits der Bahn­lin­ie und auf der anderen Seite das reine Wohnge­bi­et. Dann ges­tat­tete er einen Blick in die Zukun­ft der bei­den Abrech­nungs­ge­bi­ete, die es gle­icher­maßen bet­rifft: Der Aus­bau der Wei­den­straße ste­ht näm­lich an. Aber auch der Aus­bau noch weit­er­er Straßen im Ort sind in naher Zukun­ft geplant, das sind die Post­straße und die Nahewe­in­straße in Rich­tung Lauben­heim. Nicht aus­ge­lassen hat­te es Baumgärt­ner, darüber zu bericht­en, dass der Aus­bau des Bahn­hal­tepunk­tes mit dem Park- und Ride-Platz in Pla­nung ist. Er erwäh­nte in seinem Vor­trag aber noch einige andere örtliche The­men.

Hel­mut Hön­ing
Dr. Hel­mut Mar­tin
Rei­h­nold Baumgärt­ner

MdL und CDU-Kreisvor­sitzen­der Dr. Hel­mut Mar­tin berichtete aus dem rhein­land-pfälzis­chen Land­tag. So unter anderem über die ärztliche Ver­sorgung auf dem Land und über das Kranken­hausster­ben in unserem Bun­des­land. Hier ver­säumte die Lan­desregierung die gesund­heit­spoli­tis­che Steuerung, und in der Migra­tionspoli­tik ver­sagte sie eben­falls. Fern­er müssten unbe­d­ingt mehr Abschiebun­gen stat­tfind­en, ins­beson­dere von straf­fäl­lig gewor­den Migranten und vor allem der­er ohne Bleiberecht. Im Argen liegt auch die Schulpoli­tik, die verbessert wer­den müsste. Es geht näm­lich nicht an, dass einzuschu­lende Kinder der deutschen Sprache nicht mächtig sind, dann ist doch schon vor­pro­gram­miert, dass sie bil­dungspoli­tisch sozusagen “abge­hängt” wer­den.

Im näch­sten Jahr sind Land­tagswahlen, die die CDU dieses Mal dur­chaus gewin­nen kann, die Aus­sicht­en darauf sind vielver­sprechend, so Dr. Mar­tin weit­er. Zunächst jedoch gilt es jet­zt erst ein­mal, bei der Bun­destagswahl ein sehr gutes Ergeb­nis zu erzie­len. Hier sind alle gefordert und aufge­fordert, unbe­d­ingt daran mitzuwirken.

Zwis­chen den einzel­nen Red­ner­beiträ­gen gab es die beliebten Pausen, an denen man sich am reichgedeck­ten Kalt-War­men-Büf­fet bedi­enen kon­nte. Da es dies­mal ein wenig vielfältiger aus­fiel, wurde ein geringer Tagungs­beitrag erhoben.

Mit der Vielfalt an Infor­ma­tio­nen, dem guten Essen und den Getränken waren alle mehr als zufrieden und ver­ab­schieden­ten sich kurz nach den Schluss­worten von Peter Schmitt.

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